Frühschoppen & Biwak
Gemütlicher Auftakt mit Volksliedern, alten Schlagern und Akkordeon zum Mitsingen. Hier darf die Musik begleiten, nicht dröhnen — geredet werden können muss trotzdem.
Vom Einmarsch bis zur letzten Runde im Zelt — live aus Krefeld.
Ich bin Bastiii, Musiker vom Niederrhein, und wenn irgendwo ein Schützenfest ansteht, muss man mir nichts erklären. Ich komme aus Krefeld-Hüls, und wer hier aufwächst, für den gehört das Schützenfest zum Jahr wie Weihnachten und Ostern. Ich kenne beide Seiten: die im Festzelt vor der Bühne und die auf der Bühne, seit über fünfzehn Jahren.
Genau deshalb buchen mich Schützenvereine. Ein Musiker, der den Unterschied zwischen Königsehrung und Kirmesabend nicht kennt, kann noch so gut spielen, er wird an den falschen Stellen falsch liegen. Ich weiß, wann der Tusch kommt, wann der Saal aufsteht und wann das Protokoll durch ist und gefeiert werden darf.
Musikalisch bringe ich mit, was so ein Fest verlangt, und zwar von Hand: Märsche zum Einmarsch, feierliche Töne zur Ehrung, den Walzer für das Königspaar, dann Stimmungslieder, Schlager und Volkslieder zum Schunkeln. Und wenn die alte Garde langsam Richtung Theke zieht, hole ich mit Partyhits und aktuellen Songs die Jüngeren auf die Fläche. Diese Mischung über einen ganzen Abend zu tragen, ist genau das, was ich als Alleinunterhalter gelernt habe.
Das Akkordeon ist dabei mein Trumpf. Es gibt Lieder, die klingen aus der Konserve einfach nach nichts und mit Quetschkommode nach Zuhause. Dazu kommen Keyboard und Gesang, alles live. So entsteht auch ohne große Kapelle ein volles, zünftiges Klangbild, das ein Festzelt genauso füllt wie einen Saal.
Viele Vereine kombinieren mich übrigens mit ihrer Blaskapelle oder dem Tambourkorps: Blasmusik für Umzug und Frühschoppen, ich für den Abend im Zelt. Das ist eine bewährte Arbeitsteilung, und ich stimme mich vorher gern mit den Aktiven ab, damit die Übergänge sitzen.
Praktisch gedacht ist es außerdem: Ich bringe die komplette Anlage samt Licht und Funkmikrofonen selbst mit, baue eigenhändig auf und ab und brauche vor Ort nur eine Steckdose. Die Funkmikrofone stehen dem Vorstand für Ansagen und Ehrungen den ganzen Abend zur Verfügung. Und weil ich aus Krefeld komme, ist die Anfahrt am Niederrhein kurz und für viele Orte ohne Aufschlag.
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Jeder Teil des Festes braucht seinen eigenen Ton — ich kenne sie alle.
Gemütlicher Auftakt mit Volksliedern, alten Schlagern und Akkordeon zum Mitsingen. Hier darf die Musik begleiten, nicht dröhnen — geredet werden können muss trotzdem.
Der feierliche Kern: Einmarsch mit Marschmusik, Tusch zu den Ehrungen, der Walzer für das Königspaar. Ich halte mich ans Protokoll und setze die Musik auf den Punkt.
Wenn der offizielle Teil vorbei ist, gehört die Fläche den Tanzenden: Stimmungslieder, Schlager, Partyhits und aktuelle Songs, bis das Zelt singt.
Die eigentliche Kunst beim Schützenfest ist nicht das einzelne Lied, sondern der Bogen über den Abend. Im Zelt sitzen der Ehrenoberst, der seit fünfzig Jahren dabei ist, die Königin mit ihrem Hofstaat und die Jungschützen, die später noch weiterziehen wollen. Alle drei sollen am Ende sagen, dass es ein guter Abend war.
Dafür lese ich den Saal, den ganzen Abend lang. Kippt die Stimmung ins Gemütliche, kommt ein Block zum Schunkeln. Füllt sich die Fläche, bleibe ich dran und steigere, statt das Tempo rauszunehmen. Und für die Momente dazwischen habe ich die Lieder, bei denen alle Generationen denselben Text können. Eine feste Liste, die stur durchgespielt wird, gibt es bei mir nicht.
Wenn Ihr Verein eigene Rituale hat, ein bestimmtes Lied zur Krönung, eine Vereinshymne oder einen Marsch, der bei Ihnen Tradition ist, sagen Sie es mir vorher. Ich bereite das vor und spiele es live, damit es nach Ihrem Fest klingt und nicht nach irgendeinem.
Kurz durchsprechen: 0177 / 9541288
Kurze Wege von Krefeld aus — in diesen Städten und ihren Dörfern bin ich schnell im Zelt.
Ja, beides bin ich gewohnt. Ein Zelt klingt offen und schluckt viel, ein Saal hallt dagegen schnell. Ich bringe eine Anlage mit, die ich an die jeweilige Größe anpasse, und stelle sie so ein, dass es vorne an der Theke und hinten auf der Tanzfläche gleich gut ankommt. Mit der Lautstärke gehe ich verantwortungsvoll um.
Ja, den Ablauf habe ich oft genug begleitet. Ich weiß, wann ein zünftiger Marsch zum Einmarsch passt, wann es bei der Königsehrung feierlich werden darf und wann am Abend die Stimmung kippt und die Tanzfläche gefüllt werden will. Sagen Sie mir vorher den groben Programmplan, dann setze ich die Musik passend dazu.
Sehr gern, das ist sogar die übliche Arbeitsteilung. Beim Umzug und zum Frühschoppen gehört die Blasmusik nach draußen, ich übernehme danach die Bühne im Zelt oder im Saal. Mit Spielmannszug oder Kapelle stimme ich mich vorher kurz ab, damit die Übergänge fließend sind und sich niemand in die Quere kommt. So bekommt Ihr Fest beides: Tradition am Tag und volle Tanzfläche am Abend.
Ja, das ist das Herz so eines Abends. Ich mische Stimmungslieder, Schlager, Märsche und Partyhits so, dass mal geschunkelt, mal marschiert und später richtig getanzt wird. Mit Akkordeon und Gesang bekomme ich auch ohne große Kapelle ein volles, zünftiges Klangbild hin. Wunschlieder nehme ich vorher gern auf.
Ich spiele so lange, wie Ihr Fest läuft, ein festes Ende habe ich nicht. Über den Abend teile ich das in Blöcke mit kurzen Pausen ein. Die Lautstärke richte ich nach Raum, Zelt und Nachbarschaft, damit es Stimmung macht, aber niemanden vertreibt. Den Rahmen sprechen wir vorher ab, gerade wenn Auflagen zur Sperrzeit bestehen.
Sagen Sie mir Datum und Ort — ich sage Ihnen, ob ich frei bin.